Samstag, 27. Juni 2015

York Orientation :O

Hey,
so dieser Post dürfte nun etwas länger werden :P Als aller erstes einmal: Ich habe meine Gastfamilie kennengelernt *.*

Am 24.06 bin ich mit meinem Vater von Hamburg aus nach Manchester geflogen. Der Flug dauerte 1,5 Stunden. In Manchester angekommen, haben wir unseren Mietwagen abgeholt und sind dann noch einmal 1,5 Stunden nach York gefahren. Und eins habe ich schnon mal festgestellt, deutsche Autobahnen sind besser, da man in England relativ langsam fahren muss (Im Durchschnitt nur 90kmh). In York angekommen war es schon nachts und wir sind nur noch ins Bett gegangen. Übernachtet haben wir im Hampton Inn, welches sehr zu empfehlen ist.

Am nächsten Morgen ging es dann relativ früh los. Ich war schon etwas aufgeregt, aber es hielt sich noch in Grenzen. Wir trafen uns alle um 8:30 in dem Foyer der Huntington School. Auch das war aufregend, da die meisten sich noch nicht kannten. Ich kannte von den 16 Deutschen nur die fünf aus Hamburg, da wir uns vor einem Monat schon mal getroffen hatten. Wir hatten allerdings keine Zeit uns kennenzulernen. Wir wurden sofort in das Sixth Form Gebäude gebracht und dort erhielten wir unseren "Buddy". Diese Person ist für uns in den ersten paar Tagen zuständig, um Räume zu finden usw. Als erstes holten wir meinen Stundenplan für diesen Tag ab. Zur Info, ich habe nicht nur meine Gastfamilie kennengelernt, sondern auch einen Tag in der Schule gehabt und sogenannte "Taster Lessons" gehabt. Das heißt, dass ich im jedem Fach, welches ich gewählt hatte schon mal eine Probestunde hatte und auch mit den englischen Schülern, die diesen Kurs auch gewählt hatten.

 
My timetable for the day




Anstatt Applied Buisness habe ich zum Glück Economics bekommen. In der ersten Stunde hatte ich Spanisch. Ich kann euch sagen, ich werde dort viel lernen. Wir sind nur sechs Schüler und haben fünf Stunden Unterricht plus drei Stunden Hausaufgaben die Woche. Ich hoffe wirklich, dass man nicht in jedem Fach drei Stunden Hausaufgaben bekommt. Denn auf 12 Stunden Haushaufgaben die Woche habe ich nicht so Lust :( Das Niveau in Spanisch ist fast so wie in Deutschland würde ich sagen, aber ich werde das ja erst sehen, wenn ich ein paar Wochen bin da. Danach hatte ich Economics. Dort bin ich die einzige Deutsche und im ganzem Kurs sind nur vier Mädchen. Ich weiß noch nicht ganz, was man in diesem Fach eigentlich macht, aber mal sehen. In der taster lesson haben wir über ein Flugzeugabsturz im Winter in Kanada geredet und wir hatten mehrere Sachen um dort zu überleben, diese sollten wir dann nach Wichtigkeit sortieren. War eigentlich ganz witzig. In Geographie haben wir uns die Themen angeguckt, die wir im nächsten Jahr behandeln werden und haben noch ein Länderquiz gemacht. (Themen sind u.a.: global challenges, extreme weather) Als letztes hatte ich dann Politik und ich muss sagen, in diesem Fach muss ich auf jeden Fall viele Vokabeln lernen und mich informieren, denn ich habe keine Ahnung von der UK Politik oder politischen Vokabeln. Insgesamt bin ich aber positiv überrascht! Die Fächer haben Spaß gemacht, ich habe alles verstanden, die Engländer sind auch auf einen zugekommen und die anderen Deutschen sind mega nett. Vor allem freut mich, dass ich mitarbeiten konnte und alles verstanden habe, trotz Akzent.

Jetzt aber zum spannenden Teil, das Treffen mit der Gastfamilie. Nach den Probestunden wurden wir Schüler und unsere Eltern in einen Raum gesetzt und zwei Leute von meiner Orga haben uns ein bisschen über das tägliche Leben in England mitgeteilt. Währenddessen wurden die Gastfamilien in den Nebenraum gebracht und meine Nervosität stieg auf das Maximum. Dann wurden die einzelnen Gastfamilien aus dem anderem Raum geholt und der Schüler aufgerufen. Ein bisschen wie beim Speed dating. Manche waren sehr überrascht, da sie vorher keinen Kontakt zu ihren Gastfamilien hatten. Als ich dann als Dritte aufgerufen wurde, sah man den Schock in den Augen der anderen. Ich wusste, dass meine Gastfamilie etwas strange aussieht und war somit vorbereitet. Die erste Viertelstunde habe ich kein Wort herausgebracht, da ich einfach zu aufgeregt war. Meine Gastmutter aber auch. Glücklicherweise war mein Vater dabei und hat in der Zeit geredet. Wir haben uns ca. eine Stunde in diesem Raum aufgehalten und über die ersten allgemeinen Fragen geredet. (z.B. Hast du Allergien? Hast du ein Problem mit ...? Habt ihr ein Fahrrad, welches ich benutzen kann? Welche Aufgaben muss ich im Haushalt machen?) Danach fuhren wir dann zu meiner Gastfamilie nach Hause. Mittlerweile haben sie sogar sechs Katzen :P Das Haus ist doch nicht groß, sondern eher klein, aber total süß und farbenfroh eingerichtet. Mir wurde mein zukünftiges Zimmer gezeigt:




Ich habe schon mal einen kleinen Koffer da gelassen, mit Winterjacke und Schuhen. Wir haben uns dann noch 1,5 Stunden über alles mögliche unterhalten und dann sind mein Vater und ich in die Stadt gefahren um etwas zu essen. Am Abend haben wir Deutschen uns noch im Park getroffen, um einander besser kennenzulernen. Am nächsten Morgen ging es dann in ein anderes Hotel, wo wir uns mit allen noch mal getroffen haben, um Fragen  und einiges Organisatorisches zu klären. Dann sind wir wieder 1,5 Stunden nach Manchester gefahren und waren dort dann noch shoppen :) Gegen halb fünf waren wir dann am Flughafen, um drei Stunden später festzustellen, dass unser Flug noch eine Stunde Verspätung hat. Wir wussten dann nicht ganz, ob wir in Hamburg noch landen dürfen, dass darf man nähmlich nur bis 23 Uhr. Letzenendes sind wir um kurz nach 23 Uhr in Hamburg gelandet, mit Verspätung und viel verbrachter Zeit am Flughafen.






Hey,
this post could be a bit longer, because I have a lot to tell you. First of all, I met my host family and had some taster lessons in school.
On the 24th of June my dad and I flew from Hamburg to Manchester. The flight took just one and a half hours. In Manchester we picked up our rental car and drove another one and a half hours to York, where we just checked in and went to bed, because it was already midnight. By the way the English motorways aren’t as good as the German ones. You have to drive so slow on the English and there were building sites everywhere.
On the following morning we had to get up quite early, because we had to be at school at 8:30. We all met each other at the school reception for the first time. We are 16 Germans and I only knew five of them, because we met a month before in Hamburg. So, everything was new, not just the English people, also most of the Germans. Just after we had arrived, we were brought to the Sixth Form building, where we met our buddy for the day, that’s why we hadn’t much time to talk to each other. My buddy and I picked up my timetable for the day and then we had some minutes before she brought be to the first room. (You see my timetable above) The first lesson I had was Spanish and I can tell you that I am going to learn a lot in Spanish, because we are just six people in the course and have 5-6 lessons plus three hours homework per week. I really hope that I won’t get three hours homework every week in four subjects. The last thing I want to do is twelve hours homework a week! L After Spanish I had Economics and to be honest I don’t really know what this subject is about. In the taster lesson we did some decision making. We got a situation and had to think about the importance of the things in order to survive. It was quite fun, but I bet the real lessons won’t be like that. The other two lessons I had were quite cool as well. First I had Geography and we just talked about the topics for next year (global warming, rebranding) and did a small quiz. After that I had politics and it is going to be the hardest subject for me, because I have no clue about the UK politics and don’t know any vocab. All together I was positively surprised. I understood everything in the lessons and was able to work like the others. Also, the English people were nice and interested in us.
After the lessons we and our parents were brought into a room, where a few people from school told us about daily life in England, host families etc. While they talked to us, our host families were brought into another room next door. Then the students’ name and the host families’ name were announced and they met for the first time. It was a bit like speed dating to be honest. I was so nervous that I wasn’t able to speak for 15 minutes, but I recovered quickly. First we talked just about general stuff for an hour before we drove to my host family’s home. They showed my dad and me the house and we talked for another two hours. You can see a picture of my room above as well. Afterwards my dad and I had dinner in a restaurant and I met the other German students in evening. It was fun and we had the chance to get to know each other. After a long and exhausting day I finally went to bed at midnight. 

The next morning we got up quite early again, because we had a final meeting in another hotel. They just asked us about the evening with our host families and told us some general stuff. At around 1pm we arrived in Manchester and went shopping, before we drove to the airport and spend there four hours, because our flight was delayed. Finally, we arrived in Hamburg at 11pm. And that was basically what I did in the last three days ;)